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Wir zeigen dir was der perfekte Monitor für League of Legends können sollte

Der perfekte Gaming-Monitor für League of Legends: Das sollte er können

Hardware


Wenn du dir einen neuen Gaming-Monitor anschaffen möchtest, gibt es einiges zu beachten. Wenn du dich bis jetzt noch nicht so sehr mit dem Thema beschäftigt hast, kommen ganz schön viele Fachbegriffe auf dich zu. Darum erklären wir dir, worauf du beim Kauf eines neuen Gaming-Monitors achten solltest und welcher Bildschirm sich perfekt für League of Legends eignet.

Die beste Größe und das passende Format für LoL

In der Regel sind Gaming-Monitore entweder 24 oder 27 Zoll groß. Das wird immer in der Diagonale gemessen, also von der unteren linken Bildschirmecke bis zur oberen rechten. Welche Größe du bevorzugst, ist Geschmackssache, hängt aber auch davon ab, wie nahe du vor deinem PC sitzt. Sitzt du ungefähr einen Meter weit weg vom Monitor, sind 27 Zoll empfehlenswert, sitzt du näher dran dürfen es auch gerne 24 Zoll sein.

Lohnt sich Ultrawide für League of Legends?
Viel spannender als die Größe ist die Frage des Formates. Ultrawide-Monitor werden auch unter Gamern immer beliebter und das aus gutem Grund: Durch das weitere Sichtfeld kannst du mehr vom Geschehen sehen und tiefer ins Spiel eintauchen.

Da LoL Ultrawide-Auflösungen unterstützt, solltest du über so ein Modell nachdenken. Ultrawide beschreibt zwei Formate: 21:9 und 32:9. Das Zweite ist dabei noch mal um einiges weiter als “nur” 21:9. Da du durch mehr Bildschirm auch mehr von der Map sehen kannst, hast du den Vorteil, dass du eine bessere Übersicht bekommst. Ganks zum Beispiel siehst du mit einem Ultrawide-Monitor viel eher mit einem normalen 16:9-Format. Wenn du einen super weiter Montor möchtest, ist die Odyssey-Serie von Samsung etwas für dich.

Die Samsung Odyssey Monitore mit 32:9 Seitenverhältnis machen ganz schön was her.
Die Samsung Odyssey Monitore mit 32:9 Seitenverhältnis machen ganz schön was her.


Das ultraweite Format hat in LoL aber auch einen Nachteil: Die Mini-Map verschwindet in der unteren rechten Ecke, welche bei einem so weiten Monitor nicht immer im Sichtfeld ist. Dadurch könntest du Schwierigkeiten bekommen, diese im Blick zu behalten.

Am Ende ist das aber natürlich Geschmackssache. Persönlich finde ich einen Ultrawide-Monitor zum Zocken sehr gut, da er dich tiefer in das Spiel eintauchen lässt.

Auflösung: So wird League of Legends knackig scharf

Die maximale Auflösung des Monitors entscheidet darüber, wie scharf das Spiel am Ende aussieht. Eine höhere Auflösung ist hier in der Regel immer besser, da das ein schärferes Bild bedeutet. Allerdings bedeutet eine höhere Auflösung auch, dass du stärkere Hardware brauchst, um Spiele damit zum Laufen zu bringen.

Glücklicherweise sind die Systemanforderungen von LoL so gering, dass du es quasi auf einer Kartoffel spielen kannst. Wenn du also nur oder hauptsächlich LoL spielst, sind hohe Auflösungen auf jeden Fall drin.

Grundlegend hast du die Wahl zwischen der “Standardauflösung” Full-HD, WQHD und schließlich Ultra-HD oder 4K. Ultra-HD und 4K beschreiben die gleiche Auflösung. Für eine Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 solltest du für LoL mindestens diese Hardware haben:

  • Prozessor: Intel Core i5-3300 oder AMD Ryzen 3 1200
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce 560 oder AMD Radeon HD 8950
  • RAM: 4GByte RAM
  • Speicher: 16 GByte SSD

Wenn du damit nichts anfangen kannst: Kein sorge. Das ist ziemliche Low-End-Hardware, wenn dein PC etwas moderner ist, solltest du LoL damit zum Laufen bringen können.

Am anderen Ende des Spektrums steht die 4K-Auflösung. Hierfür gibt es keine offiziellen Systemanforderungen, aber das macht nichts. Laut Benchmarks der Seite GPU-Check läuft League of Legends auch mit einer Mittelklasse-Grafikkarte wie der GTX 1080 von 2016 auf 4K mit noch über 130 Bildern pro Sekunde. Das sollte locker reichen.

Leider wissen wir nicht, mit welchem Prozessor und wie viel RAM die Webseite dort getestet hat, aber die sollten mindestens auf Mittelklasse-Niveau sein. Das Fazit ist, du brauchst keine High-End-Hardware, um League mit einer 4K-Auflösung zu zocken. Wenn du allerdings noch andere Spiele mit dem Monitor spielen möchtest, die mehr Hardware-Power fordern, bietet sich wahrscheinlich auch eine niedrigere Auflösung an.

Die Hertz-Zahl: Wie viel FPS darf es sein?

Die Hertz-Zahl gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde der Monitor darstellen kann. Hast du einen Bildschirm mit 120 Hertz, kann dieser bis zu 120 FPS darstellen. Und so viele sollten es auch mindestens sein. Viele ältere Monitore kommen noch mit 60 Hertz, allerdings sieht das Bild mit mindestens 120 Hertz um einiges flüssiger aus.

Mehr Bilder pro Sekunde bedeutet natürlich auch, dass deine Hardware diese berechnen muss und es somit mehr Power kostet. Allerdings haben wir vorhin schon festgestellt, dass die Systemanforderungen für League nicht sehr hoch sind. Darum sollte dein Monitor auch mindestens 120 Hertz haben, besser noch sind 144 Hertz. Das schaffen die meisten modernen PCs. So ein Monitor mit 144 Hertz ist zum Beispiel der Asus TUF Gaming VG249Q.

TUF-Gaming Monitor Asus
Der TUF-Gaming-Monitor von Asus schafft bis zu 144 Bilder pro Sekunde.


Es gibt auch Monitore mit bis zu 240 Hertz, allerdings werden die sichtbaren Unterschiede in hohen FPS-Regionen immer geringer, weshalb sich mehr als 144 Hertz selten lohnt.

Welches Panel eignet sich am besten für LoL?

Auch bei den Panels der Monitore gibt es einige wichtiger Unterschiede. Für League of Legends und andere kompetitive Spiele eignet sich ein TN-Panel am besten. Das hat gleich zwei Gründe: Damit bekommst du die niedrigste Reaktionszeit von meist unter einer Millisekunde, was bei LoL entscheidend sein kann und sie sind die günstigsten der Panel-Arten. Somit schonst du also dein Portemonnaie.

Nachteil des TN-Panels ist, dass es Farben nicht so gut darstellen kann wie die anderen Panels. Wenn du also viel kreativ mit dem Monitor, zum Beispiel mit Photoshop arbeiten möchtest, ist ein TN-Panel eher ungeeignet.

Wenn dir das TN-Panel nicht zusagt, kannst du auch auf ein IPS-Panel zurückgreifen. Das hat in der Regel akzeptable Reaktionszeiten von 1-2 Millisekunden, stellt dafür aber die Farben akkurat dar. Ein VA-Panel wäre die dritte Option. Das ist aber für League und andere kompetitive Spiele nicht so gut geeignet. Das liegt an der hohen Reaktionszeit von 4-5 Millisekunden, dafür bekommst du hier aber den besten Kontrast von allen Panels.

Andere Dinge, die du beachten solltest

Das sind die wichtigsten Dinge, die du bei einem Monitor für League of Legends beachten solltest. Ein paar weitere Tipps wollen wir dir aber noch mit auf den Weg geben:

Anschlüsse
: Wenn du mit hoher FPS auf hoher Auflösung spielen möchtest, brauchst du die richtigen Anschlüsse dafür. Für 120 FPS mit Full-HD sollte es mindestens ein HDMI 2.0 oder DisplayPort 1.2-Anschluss sein. Für 240 Hertz bei Full-HD ein Displayport 1.2 und wenn du bei 240 Hertz mit WQHD oder 4K spielen möchtest, sollte es mindestens ein Displayport 1.3 sein.

G-Sync und Freesync
: Die meisten Monitore unterstützen entweder G-Sync oder Freesync. Welchen du nimmst, ist dabei von deiner Grafikkarte abhängig. Grafikkarten von Nvidia unterstützen G-Sync und AMD-Karten setzen auf Freesync. Beide Technologien sorgen dafür, dass beim Spielen kein Tearing entsteht.

Zusätzliche Anschlüsse
: Solche Anschlüsse sind nicht zwingend notwendig, können aber helfen. So kann es komfortabel sein, einen USB oder USB-C-Anschluss direkt am Monitor zu haben. Auch ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für dein Headset ist praktisch.

VESA-kompatibe
l: Monitore, die VESA-kompatibel sind, kannst du mit einer entsprechenden Halterung an die Wand hängen.

Fazit: Der perfekte Monitor für League of Legends

Was dein Monitor können sollte, ist von deiner Hardware und deiner persönlichen Präferenz abhängig. Mein perfekter Monitor für LoL würde aber so aussehen:

  • Format: 21:9
  • Auflösung: WQHD
  • Bildwiederholrate: 144 Hertz
  • Panel: IPS

So ein Bildschirm wäre dieser LG UltraGear-Monitor

Wenn du dir deine Infos lieber im Videoformat holst, erklärt mein Kollege Dansen von Euronics dir noch mal hier, worauf es bei einem guten Gaming-Monitor ankommt: