RiftFeed | JBL Quantum 100: Headset hat einen Haken für PC-Gamer
Das Budget-Headset hat uns echt gut gefallen, PC-Gamer haben aber einen Nachteil

Budget-Headset-Test: JBL Quantum 100 hat einen Haken für PC-Gamer

Hardware
Jinx LoL mit JBL Quantum 100 Gaming-Headset


Das JBL Quantum 100 lockt vor allem mit seinem Preis. Für unter 40 Euro bekommst du ein ohrumschließendes Gaming-Headset mit 40-Millimeter-Treibern. Ob sich das günstige Headset gegen seine teurere Konkurrenz durchsetzen kann, erfährst du in unserem Test.

  • Info: Unter diesem Artikel findest du auch unser Test-Video zum JBL Quantum 100

Das Gaming-Headset von JBL ist komplett aus Kunststoff gefertigt, was bei Headsets in dieser Preisklasse ganz normal ist. Einen Metall-Bügel oder andere Stabilisatoren findest du hier nicht. Das hat den Vorteil, dass das Quantum 100 sehr flexibel ist und sich deiner Kopfform anpasst. In unserem Test hatten wir nicht den Eindruck, dass das Headset instabil ist.

Außerdem bleibt es so schön leicht, wodurch es auch bei längeren League-of-Legends-Sessions angenehm auf dem Kopf sitzt. Vom Aussehen her ist es JBL-Typisch schlicht in Mattschwarz und Grau gehalten mit dem JBL-Logo auf den Ohrmuscheln und oben auf dem Bügel. Auf RGB-Beleuchtung musst du allerdings verzichten.

Guter Tragekomfort für lange Gaming-Session

Das leichte Gewicht ist ein Grund für den guten Tragekomfort. Der andere ist die Polsterung an den Ohrmuscheln. Diese sind mit Memory-Foam verarbeitet und mit Kunstleder abgedeckt. In unserem Test wurde es auch nicht zu warm unter dem Headset, wie es bei einigen anderen Headsets der Fall ist. Den Langzock-Test besteht das JBL-Headset also.

JBL Quantum 100 Headset
Das JBL Quantum 100 hat einen schicken Look zum kleinen Preis.

Die Polster am Bügel hätte JBL allerdings ein wenig dicker gestalten können, denn hier kann es schon vorkommen, dass das Headset nach einigen Stunden drückt.

Technik und Sound: Top-Qualität für den Preis

Eines der wichtigsten Aspekte bei einem Headset ist der Sound. Die 40 Millimeter großen Treiber geben beim Quantum 100 sehr soliden Sound aus, der sich in einem Frequenzbereich zwischen 20 Hertz und 20 Kilohertz befindet. Der Sound war bei unserem Test-Headset gut abgemischt und auch die Lautstärke war vollkommen ausreichend. Alleine der Bass kommt hier nicht so gut durch.

Auch das abnehmbare Ansteckmikrofon kann in der Preisklasse durchaus überzeugen. Du bist mit dem Quantum 100 gut verständlich und es rauscht vergleichsweise wenig. Wenn du dazu noch die Rauschunterdrückung aktivierst, bekommst du einen sauberen Sound. An der Lautstärke hätte JBL aber noch etwas schrauben können. Denn selbst auf der höchsten Stufe bist du noch vergleichsweise leise.

Funktionen und Zubehör: Der Anschluss enttäuscht

Das Budget-Headset verfügt über einen Lautstärkeregler an der Ohrmuschel und einen Mute-Button, was für diese Preisklasse eher ungewöhnlich ist. Das ist auf jeden Fall ein Pluspunkt für JBL. Beim Anschluss hingegen bekommt das Headset einen dicken Minuspunkt für PC-Spieler.

Denn das Headset verfügt lediglich über einen 3,5mm-Klinkenstecker. Damit ist es bestens kompatibel für Konsolen und Smartphones, die meisten PC-Gamer schauen aber in die Röhre. Hier nutzt du nämlich meist einen Anschluss für das Mikrofon und einen für den Sound. Viele Gaming-Headsets werden auch einfach per USB mit dem PC verbunden.

JBL Quantum 100 PUBG
Wenn du den richtigen Adapter hast, kannst du damit auch günstig zocken.

Willst du mit dem JBL Quantum 100 also zocken, brauchst du einen Adapter. Du kannst das Headset natürlich auch einfach mit dem Sound-Ausgang verbinden, aber dann kannst du das Mikrofon nicht nutzen.

Fazit: Echt gutes Headset mit Haken

Im Grunde hat uns das Quantum 100 überzeugt. Der Preis ist niedrig und dafür bekommst du guten Tragekomfort, gute Soundqualität und ein solides Ansteckmikrofon. Das alles in einem schlichten, aber gutaussehenden Headset.

Willst du damit allerdings in die nächste LoL-Session hüpfen, solltest du dir vorher einen Adapter besorgen, damit du Sound und Mikrofon gleichzeitig mit deinem PC verbinden kannst.

Hier kannst du dir unseren Test auch nochmal im Video-Format ansehen: